Basilicata

Basilikata - eine Region will entdeckt werden

 

Küste

Mit dem Golf von Taranto und dem Golf von Policastro hat die Basilikata Küstenstreifen sowohl am Ionischen als auch Tyrrhenischen Meer. Steil abfallende Klippen, tief eingeschnittene Buchten und versteckte Grotten bietet der Südwesten mit dem Golf von Policastro, während flache Sandstrände den Golf von Taranto im Südosten charakterisieren und Badespaß für die gesamte Familie garantieren. Ein kristallklares und für seine Wasserqualität gelobtes Meer sowie wahre Traumstrände überzeugen Badegäste immer wieder aufs Neue.

 

Natur

Markante Naturschönheiten bietet das Landesinnere, das von der Bergkette der Apenninen durchzogen ist. Überrascht wird der Besucher von ausgedehnten, sattgrünen Wäldern, die auf dem fruchtbaren Lavaboden des mittlerweile erloschenen Vulkans Mont Vulture gedeihen. Naturschutzgebiete warten mit unerwartetem Tier- und Pflanzenreichtum auf. Weingärten und Olivenhaine heben sich kontrastreich gegen karge und zerklüftete Landstriche ab. So zeigt sich das Landschaftsbild ausgesprochen abwechslungsreich und bietet immer wieder neue Impressionen.

Küche

Die cucina povera, die "Arme-Leute-Küche", wird in der Basilikata großgeschrieben, und die Köche der Region verstehen es, aus lokalen Produkten immer wieder neue Gerichte, die durch Einfallsreichtum und Einfachheit bestechen, auf den Tisch zu zaubern. Frisches Gemüse, aromatische Kräuter und bestes Olivenöl sind die unverwechselbaren Zutaten von Spezialitäten der Region. Darüber hinaus weist die lukanische, bäuerlich geprägte Küche in den Küstengebieten interessante Fischvariationen auf. Auf den fruchtbaren vulkanischen Böden gedeihen nicht nur Oliven, die Grundstoff für hervorragende Öle sind, sondern zudem auch Weiß-, Rot- und Dessertweine, die sich sehen lassen können.

 

Kunst und Kultur

Auch Kunstliebhaber kommen in der Basilikata auf ihre Kosten. Beeindruckende architektonische Zeugnisse dokumentieren die ausgesprochen wechselhafte Geschichte der Gegend. Wenngleich ganz Italien bedeutende UNESCO Kulturgüter vorweist, befindet sich in der Basilikata eines der markantesten der ganzen Apenninenhalbinsel: die Sassi von Matera.

Eindrucksvoll liegen die Höhlenwohnungen eng ineinander verschachtelt an den steilen Tuffsteinhängen des Gravina Tals in Matera. Wer durch die Sassi schlendert, spaziert wie auf einer Wendeltreppe in die Vergangenheit der süditalienischen Stadt. Das UNESCO Kulturgut könnte kaum eindrucksreicher die Entstehungsgeschichte Materas, die bereits in der Steinzeit beginnt, dokumentieren. Mit der Instandsetzung und der Erhaltung der Sassi wurde Matera um ein lebendiges Stück Stadtgeschichte reicher, das wegen seiner Einzigartigkeit allein schon eine Reise in Italiens Süden wert ist. Neben archäologischen Sehenswürdigkeiten und einer Vielzahl an Zeugnissen christlicher Kunst sind es vor allem die kleinen Städtchen in der Basilikata, wo noch heute in verwinkelten Gassen und auf pittoresken Plätzen der unverwechselbare Charme des Südens anzutreffen ist. Auch auf den Spuren des großen Staufers Friedrich II. lässt sich der Landstrich bestens bereisen.

Traditionelle Feste

Stolz ist man in der Basilikata auf althergebrachte Traditionen. Neben Trachtenumzügen und Reiterturnieren finden vielerorts vor allem in der Karwoche beeindruckende Prozessionen statt. Ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender ist das "Staufer-Fest" im September. Vor der beeindruckenden Kulisse der mächtigen Normannenburg in Melfi werden klassische Konzerte zu Ehren Friedrich II. gegeben. Und keine Gemeinde lässt es sich nehmen, einmal im Jahr zu Ehren des eigenen Schutzpatrons ein buntes Patronatsfest ausgelassen zu feiern. Darüber hinaus laden zur Erntezeit und im Herbst bunte Märkte zur Verkostung lokaler Produkte ein.

Musik- und Kunstfestivals

Bei den gegebenen Festivals handelt es sich nur um eine Auswahl der wiederkehrenden kulturellen Veranstaltungen in dieser Region. Weitere Informationen erteilen Ihnen die örtlichen Fremdenverkehrsämter.

Naturparks

Wer die Naturschätze hautnah erleben und genießen möchte, für den dürfte die Naturparks dieser Region nicht nur einmal, sondern immer wieder und zu jeder Jahreszeit eine Reise wert sein. Nachfolgend die entsprechenden Links für Naturparks in der Region

Parco Regionale Gallipoli Cognatoe Piccole Dolomiti Lucane

Parco archeologico storico naturale delle Chiese rupestri del Materano

Parco Nazionale del Pollino

Riserva Regionale Lago Laudemio (Remmo)

 

 

Entfernungen:

Rom - Potenza      362km

Rom - Matera        462km

Neapel - Potenza  158km 

Bari - Matera          67km

Es gibt Direktflugverbindungen nach Rom, Neapel und Bari und dann weiter mit dem Zug oder Mietwagen.

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Basilicata Video No.2